VOGEWOSI Halbjahresbilanz: Gemeinnütziger Bauträger auf gutem Kurs
- Bauvolumen 2010: Über 45 Mio. Euro für Neubau und Großinstandsetzungen - Anhaltender Trend: Kleine Anlagen in ländlichen Gemeinden - Kooperation mit Gemeinden für bedarfsgerechtes Bauen erforderlich und sinnvoll - Betriebskostenabrechnung 2009: VOGEWOSI zahlt 1,7 Mio. Euro an Mieter zurück
Im laufenden Geschäftsjahr investiert die VOGEWOSI 33,4 Mio. Euro in die Schaffung neuen Wohnraums in Vorarlberg, 11,8 Mio. Euro fließen in den Bereich Großinstandsetzung. „Vom veranschlagten Bauvolumen konnten wir per 30. Juni 2010 knapp 40 Prozent umsetzen“, erklärt Hans-Peter Lorenz, Geschäftsführer der VOGEWOSI, im Rahmen des Pressegesprächs anlässlich der Präsentation der Halbjahresbilanz. Seit 1. Jänner 2010 wurden 102 Wohnungen fertig gestellt, 248 Wohnungen befinden sich im Bau und 185 Wohnungen in Bauvorbereitung. Der Trend der vergangenen Jahre, kleinere Anlagen in ländlichen Gemeinden zu errichten, hält an. „Um bedarfsgerechten Wohnraum zu schaffen, arbeitet Vorarlbergs größter gemeinnütziger Bauträger eng mit den Gemeinden zusammen“, so VOGEWOSI-Aufsichtsratsvorsitzender Günter Lampert.
Im Juni 2010 übergab die VOGEWOSI in Satteins eine Passivhausanlage in zentraler Lage an elf neue Mieter. Die Nachfrage nach Wohnraum ist insbesondere im ländlichen Raum ungebrochen groß. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, weiß VOGEWOSI-Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz: „Als gemeinnütziger Wohnbauträger sehen wir darin einen klaren Auftrag, dem wir mit der Errichtung kleiner Wohnanlagen nachkommen. Diese lassen sich gut in die ländliche Infrastruktur integrieren und werden dadurch auch besser von der Bevölkerung akzeptiert.“ Zudem stehen kleine Anlagen für mehr Lebens- und Wohnqualität – auch in großen Gemeinden sowie in Städten, wie das ebenfalls im Juni fertig gestellte Projekt Lustenau-Untere Aue IV mit 16 Einheiten zeigt: Hier bieten etwa nutzbare und klar zuordenbare Freiflächen, wie Balkone und Terrassenflächen, individuelle Freiräume.
Lorenz auf fünf weitere Jahre zum Geschäftsführer bestellt
Mit Anfang Juli 2010 wurde der Vertrag von Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz, bereits zum zweiten Mal nach 2005, um fünf weitere Jahre verlängert. Dies wurde im Rahmen der Aufsichtratsitzung im Dezember 2009 einstimmig beschlossen. „Durch seine ausgezeichnete Unternehmensführung trägt Dr. Hans-Peter Lorenz wesentlich zur Qualität, zur Kontinuität und somit auch zum Erfolg der VOGEWOSI bei“, zeigt sich Aufsichtsratvorsitzender Günter Lampert erfreut über die erneute Bestellung von Lorenz.
33,4 Mio. Euro für bedarfsgerechten Wohnraum
Lediglich zwei der zwölf derzeit im Bau befindlichen VOGEWOSI-Projekte verfügen über mehr als 30 Wohnungen, die restlichen zehn Anlagen haben zwischen fünf und 27 Wohnungen. Im Rahmen des für 2010 veranschlagten Neubauvolumens in der Höhe von 33,4 Mio. Euro entstehen von Schruns, Tschagguns und Bludenz, über Ludesch, Frastanz, Götzis und Koblach bis hin nach Dornbirn, Wolfurt und Bregenz insgesamt rund 300 Wohnungen. Neben den eigenen Neubauprojekten investiert die VOGEWOSI rund 1,55 Mio. Euro in den sogenannten Betreuungsbau. „In Schruns errichten wir beispielsweise Wohnungen für die Caritas. Und zusammen mit der Marktgemeinde Nenzing und der Pfarre Frastanz realisieren wir in Nenzing-Mariex drei Doppelhäuser speziell für junge Paare und Familien sowie Alleinerziehende“, erklärt Geschäftsführer Lorenz.
Partner der Vorarlberger Gemeinden
Sämtliche Wohnprojekte werden von der VOGEWOSI in enger Abstimmung mit der jeweiligen Standortgemeinde entwickelt und exakt den Vorstellungen der Kommune entsprechend ausgerichtet. Da die Gemeinden den Wohnbedarf am Besten kennen, haben sie auch das Recht der Wohnungsvergabe inne. Eine gute Zusammenarbeit ist demnach nicht nur erforderlich, sondern auch sinnvoll. Vorarlbergs größter gemeinnütziger Bauträger versteht sich als Partner der Vorarlberger Gemeinden. „Nur so kann die VOGEWOSI bedarfsgerechten Wohnraum schaffen und überdies in wirtschaftlich schweren Zeiten konjunkturunterstützend tätig sein“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Günter Lampert.
Jung und Alt sowie Menschen mit Behinderung unter einem Dach
Bedarfsgerecht zu bauen bedeutet auch Projekte für betreutes Wohnen zu verwirklichen. So baut die VOGEWOSI vermehrt Wohnanlagen, bei der junge und alte, aber auch Menschen mit Behinderung unter einem Dach leben. Erst Ende Juni fand die feierliche Eröffnung der Anlage Birkenwiese II in Dornbirn statt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Dornbirn wurde ein Wohnkonzept für betreutes Wohnen umgesetzt: Neben 38 reinen Mietwohnungen errichtete die VOGEWOSI 30 Wohnungen für Senioren, die ein mehrstufiges Betreuungsangebot in Anspruch nehmen können. Weitere sieben Einheiten werden von der Lebenshilfe Vorarlberg genutzt. Ein anderes Beispiel stellt das „Haus Panama“ in Frastanz dar, für das Anfang Mai der Spatenstich erfolgte. In Kooperation mit der aqua mühle frastanz entsteht eine Anlage mit sechs Mietwohnungen, die von der VOGEWOSI verwaltet werden, acht Einheiten für „Betreutes Wohnen“ und eine Tagesbetreuung für Kinder.
Vorrangiges Ziel: Leistbares Wohnen ermöglichen
Um leistbares Wohnen zu ermöglichen, bedarf es einer optimalen Kombination von öffentlichen Mitteln und zinsgünstigem Eigenkapital. „Mit der Vorarlberger Wohnbauförderung werden unsere Wohnbauprojekte immer großzügig unterstützt“, konstatiert VOGEWOSI-Geschäftsführer Lorenz. Überdies helfen Sanierungsmaßnahmen, nachhaltig leistbare Mieten zu sichern. Mit einem Budget von 11,8 Mio. Euro bewegt sich der Bereich Großinstandsetzung weiterhin auf dem Niveau der letzten Jahre. Bei sämtlichen Sanierungsmaßnahmen der VOGEWOSI wird Energieeffizienz groß geschrieben: In der Siedlung Bludenz-Kreuz entsteht beispielsweise ein zentrales Biomasse-Heizwerk, bei zwei Wohnanlagen wird auf die bewährte Passivhaussanierung gesetzt. Weiters werden verstärkt Wasserleitungsinnensanierungen und Heizungserneuerungen durchgeführt oder nachträglich Heizungen mit solarer Warmwasseraufbereitung eingebaut.
Gute Vorausschau – Transparenz in der Betriebskostenabrechnung
Im Rahmen der Betriebskostenabrechnung 2009 zahlt die VOGEWOSI heuer rund 1,7 Mio. Euro an die Mieter zurück. Hans-Peter Lorenz: „Neben Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen konnten wir die Abrechnungsergebnisse einmal mehr durch vorausschauende Kalkulation auf einem guten Niveau halten.“ Von den über 13.000 Mietern erhalten rund 9.500 bis zu 300 Euro zurück. Gut 2.400 Bewohner müssen mit Nachforderungen, die sich insgesamt auf 183.000 Euro belaufen, rechnen. Diese betreffen vornehmlich Heizkosten, aber auch Betriebskosten, wobei hier insbesondere öffentliche Abgaben, wie Müll, Kanal und Abwasser, sowie die steigenden Anforderungen an die Gartenpflege und den Reinigungsaufwand zu Buche schlagen.
Fakten: Halbjahresbilanz 2010 - Bauvolumen gesamt 2010: 45,2 Mio. Euro; bisher umgesetzt: knapp 40 Prozent - Neubau: 33,4 Mio. Euro; Großinstandsetzungen: 11,8 Mio. Euro - Betreuungsbau: 1,55 Mio. Euro; Großinstandsetzung „fremde“: 0,6 Mio. Euro - Wohnungsübergaben seit 1. Jänner 2010: 102 Wohnungen bzw. 3 Anlagen - Derzeit im Bau: 248 Wohnungen bzw. 12 Wohnanlagen o Ludesch: IAP Sozialzentrum (10 Wohnungen); Unterfeldstraße (27 Wohnungen) o Frastanz: Bahnhofstraße (21 Wohnungen), Haus Panama (14 Wohnungen) o Koblach: Dorf (20 Wohnungen) o Schruns: Kronewiese (5 Wohnungen plus Wohnheim der Caritas) o Wolfurt: Dornbirnerstraße 2. Bauabschnitt (20 Wohnungen) o Bludenz: Arbeiterkammer (35 Wohnungen plus Büro und Geschäftsfläche der AK); Wohnen für Jung und Alt (20 Wohnungen plus Station für Gemeinwesenarbeit) o Bregenz: Reutegasse (21 Wohnungen) o Tschagguns: Unterziegerberg II (12 Wohnungen) o Götzis: Am Garnmarkt (43 Wohnungen; Mietwohnanlage in Zentrumsverbauung) - In Bauvorbereitung: 185 Wohnungen bzw. 11 Anlagen
Fakten: Betriebskostenabrechung 2009 - Wohnungen gesamt per 30.6.2010: 13.081 - Rückzahlungen gesamt: 1,7 Mio. Euro (2008: 1,53 Mio. Euro) o Davon erhalten ca. 9.500 Mieter Rückzahlungen bis zu 300 Euro - Nachforderungen gesamt: 183.000 Euro (2008: 273.000 Euro) o Davon müssen rund 2.300 Mieter bis zu 200 Euro nachzahlen
 VOGEWOSI-Wohnanlage Birkenwiese II mit 75 Wohnungen für junge, alte und Menschen mit Behinderung.
 Seit Juni 2010 befindet sich in Satteins eine VOGEWOSI-Passivhausanlage in zentraler Lage mit elf Wohnungen.
 Neben dem Neubau der Arbeiterkammer errichtet die VOGEWOSI in Bludenz eine 22 Einheiten umfassende Wohnanlage für ältere Menschen, Singles und junge Familien. Zudem entsteht die „Station für Gemeinwesen“, ein Begegnungszentrum der Stadt Bludenz.
 VOGEWOSI-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz
 VOGEWOSI-Aufsichtsratsvorsitzender Günter Lampert
(Bildnachweis: VOGEWOSI) Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Dr. Hans-Peter Lorenz Geschäftsführer VOGEWOSI T: +43 (0) 5572 3805 - 411 E: hans-peter.lorenz@vogewosi.at
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