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VOGEWOSI Bauprogramm 2010: Bauvolumen deutlich gestiegen

Über 45 Mio. Euro für Neubau und Sanierungen
- Trend zu kleinen Anlagen in ländlichen Regionen
- Neu im Sanierungsbereich: Biomasse-Heizwerk und Gebäudeaufstockung
- Auftragsvergaben an heimische Unternehmen sichern Hunderte Arbeitsplätze

Die VOGEWOSI wird im Jahr 2010 ihre Bauaktivitäten weiter steigern und gibt damit der heimischen Bauwirtschaft in schwierigen Zeiten wichtige Impulse. Im Vergleich zu 2009 wird das Bauvolumen um etwa 13 Mio. Euro auf 45,3 Mio. Euro angehoben. Davon werden 33,5 Mio. Euro in den Bau von neuen Wohnungen investiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Errichtung von kleineren Wohnanlagen in ländlichen Gemeinden.
11,8 Mio. Euro fließen in den Sanierungsbereich, in dem die VOGEWOSI mit zwei Neuheiten aufwartet: In Bludenz errichtet man ein zentrales Biomasse-Heizwerk und in Dornbirn werden 16 zusätzliche Wohnungen durch Gebäudeaufstockungen geschaffen. Das Mietniveau bleibt hingegen stabil: Die Mieten belaufen sich auch weiterhin durchschnittlich auf vier Euro pro Quadratmeter zuzüglich Nebenkosten.

Für das Jahr 2010 genehmigte der Aufsichtsrat der VOGEWOSI ein umfassendes Investitionsprogramm. Über 400 Wohnungen werden vom Bodensee bis ins Montafon errichtet. Konkret entstehen derzeit in Bregenz, Wolfurt, Lustenau, Dornbirn, Götzis, Koblach, Frastanz, Satteins, Nenzing, Ludesch, Bludenz, Schruns und Tschagguns Passivhaus-Wohnanlagen. Voraussichtlich werden bis zum Jahresende 165 Wohnungsschlüssel übergeben. VOGEWOSI-Geschäftsführer Lorenz dazu: „Mit dem diesjährigen Investitionsvolumen leisten wir auch weiterhin einen größtmöglichen Beitrag, die negativen Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise, die auch hier in Vorarlberg zu spüren sind, abzufedern. Indirekt sichern wir mit unseren Investitionen bis zu 450 Arbeitsplätze in der Vorarlberger Bauwirtschaft.“ Neben überschaubaren, barrierefreien Wohnanlagen werden zudem Anlagen für betreutes Wohnen sowie das IAP-Sozialzentrum in Ludesch errichtet. Weiters übernimmt die VOGEWOSI 2010 bei zwei Projekten die Baubetreuung.


Sozialer Wohnbau in kleinen Gemeinden

Als gemeinnütziger Wohnbauträger hat die VOGEWOSI auch die Aufgabe, auf gesellschaftliche Entwicklungen zu achten: Der lokale Wohnbedarf in ländlichen Regionen nimmt weiterhin zu und der Trend, kleine Anlagen in kleinen Gemeinden zu errichten, hält an. Überschaubare Wohnanlagen mit attraktiven und vor allem klar zuordenbaren Außenflächen können nicht nur besser in das Ortsbild integriert werden, sondern finden auch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Durch über 50 Besuche in Vorarlbergs Städten und Gemeinden konnte die VOGEWOSI den aktuellen Bedarf an gemeinnützigem Wohnraum ermitteln und diesen in das aktuelle Investitionsprogramm einfließen lassen. „Geschäftsführung und Aufsichtsrat pflegen schon seit jeher regen Kontakt mit Vorarlbergs Gemeinden und Städten. Nun greifen unsere jahrelangen Bemühungen, sozialen Wohnbau besonders in kleineren Kommunen und gleichwertige Lebensbedingungen in allen Regionen zu schaffen“, betont Aufsichtsratvorsitzender Günter Lampert.
 

11,8 Mio. Euro für 17 Sanierungsprojekte

In den Instandsetzungsbereich investiert die VOGWOSI 11,8 Mio. Euro und wird auch 2010 ihrem Ruf als Vorreiter in Sachen Energieeffizienz gerecht. So wird in der Wohnsiedlung Bludenz-Kreuz mit der ersten Etappe für ein zentrales Biomasse-Heizwerk begonnen. „Die Erneuerung von Heizungen ist ein Schwerpunkt unseres Sanierungsprogramms. In Bludenz-Kreuz hätte das langfristig bedeutet, 14 Wohnanlagen mit insgesamt 370 Wohnungen mit neuen Einzelheizungen auszustatten bzw. mit Zustimmung der Bewohner nachzurüsten. Das wäre zwar möglich gewesen, doch wir wollten eine nachhaltigere Alternative, die wir mit dem Biomasse-Heizwerk gefunden haben. Zentral, unterirdisch und mit Biomasse aus der Region – eine Win-Win-Lösung für alle Seiten“, erklärt Hans-Peter Lorenz. Ein weiteres Novum stellt die Gebäudeaufstockung einer Anlage in Dornbirn-Bremenmahd dar, wodurch 16 zusätzliche Wohnungen geschaffen werden. Zudem werden durch einen außerhalb des Gebäudes angebauten Lift alle 64 bestehenden Wohnungen barrierefrei zugänglich.
Neben diesen Neuheiten setzt die VOGEWOSI bei zwei Anlagen auf die bewährte Passivhaussanierung. Bei den restlichen Instandsetzungsprojekten stehen insbesondere folgende Maßnahmen im Vordergrund: Heizungserneuerung oder nachträglicher Einbau einer Heizung mit solarer Warmwasseraufbereitung sowie Wasserleitungsinnensanierungen. In Summe finden 2010 für 1.203 Wohnungen umfassende Instandsetzungstätigkeiten statt.


90 Prozent heimische Wertschöpfung

Gemeinnütziger Wohnbau kommt auch wirtschaftlich der Region zugute, betont Aufsichtsratvorsitzender Günter Lampert: „Bei der VOGEWOSI gehen etwa 90 Prozent aller Bauvergaben an heimische Unternehmen. Dadurch trägt Vorarlbergs größte gemeinnützige Wohnbauvereinigung wesentlich dazu bei, die Wertschöpfung im Land zu behalten.“ Auf freiwilliger Basis hat sich die VOGEWOSI in ihrer internen Vergaberichtlinie dazu verpflichtet, alle größeren Projekte öffentlich auszuschreiben.
Ein hoher Vorfertigungsgrad führt zu immer kürzer werdenden Bauzeiten. Daher ist die Nähe zum jeweiligen Projekt von enormer Wichtigkeit. Ein weiterer Grund für die derart hohe heimische Wertschöpfung bei VOGEWOSI-Projekten liegt aber vor allem auch in der Qualität der Vorarlberger Handwerksbetriebe und Bauunternehmen, wie Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz weiß: „Passivhaustechnik verlangt genaue Arbeit der Handwerker. So wird bei einem Passivhaus beispielsweise eine sehr hohe Dichtheit der Gebäudehülle vorausgesetzt. Die hohen Anforderungen werden von Vorarlbergs qualifizierten und zuverlässigen Handwerksbetrieben bestens erfüllt.“


Facts VOGEWOSI Bauprogramm 2010

Investitionsvolumen gesamt: 45,3 Mio. Euro

Neubaubereich:
• Investitionsvolumen: 33,5 Mio. Euro
• Derzeit im Bau: 13 Wohnanlagen (allesamt im Passivhaus-Standard) bzw. 302 Wohnungen, IAP-Sozialzentrum Ludesch
• In konkreter Bauvorbereitung: 5 Wohnanlagen bzw. 105 Wohnungen
• Baubetreuung: 2 Projekte
• Schwerpunkt der Bautätigkeit: Kleine Anlagen (10 bis 25 Wohnungen) in kleineren Gemeinden

Instandsetzungsbereich:
• Investitionsvolumen: 11,8 Mio. Euro
• 16 Wohnanlagen und 1 Wohnsiedlung bzw. insgesamt 1.203 Wohnungen
• Maßnahmen: Heizungserneuerung oder der nachträgliche Einbau einer Heizung mit solarer Warmwasseraufbereitung sowie Wasserleitungsinnensanierung
• Neuheiten: zentrales, unterirdisches Biomasse-Heizwerk für die Wohnsiedlung Bludenz-Kreuz sowie Gebäudeaufstockungen in Dornbirn-Bremenmahd (16 zusätzliche Wohnungen)
 


Neubau in Dornbirn-Birkenwiese: Bis Sommer 2010 entstehen insgesamt 75, teils betreute, Wohnungen, sowie ein Geschäftslokal.


Anhaltender Trend: kleine Anlagen im ländlichen Raum! Bereits im Juli 2009 wurde eine Passivhauswohnanlage mit neun Wohnungen in der Walgaustraße in Weiler fertig gestellt.


Ende 2009 abgeschlossene Passivhaussanierung in Nenzing-Illstraße  mit 18 Wohnungen. Auch in Zukunft hält die VOGEWOSI an diesem bewährten und nachhaltigen Sanierungskonzept fest.


VOGEWOSI-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz


VOGEWOSI-Aufsichtsratvorsitzender Günter Lampert(Fotos: VOGEWOSI)

(Fotos: VOGEWOSI)


Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Dr. Hans-Peter Lorenz
Geschäftsführer VOGEWOSI
T: +43 (0) 5572 3805 – 411 
E: hans-peter.lorenz@vogewosi.at


Pressebetreuung:

boehler-pr  kommunikationsberatung
Mag. Christiane Mähr (fjs)
T:  +43 (0) 664 1410556
E: christiane.maehr@boehler-pr.at

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